_Büroprofil

Philosophie des Büros

Wir sind Architekten mit Leib und Seele. Doch wir wissen: Architektur gründet nicht in sich selbst.
Unsere Architektur ist verwurzelt in der Kulturlandschaft Vorarlbergs. Natürliche und kulturelle Kräfte spielen da zusammen – materielle Ressourcen, Topografie und Geschichte ebenso wie Handwerk und alltägliche Baukultur. Die wird hier ganz besonders geprägt vom Baustoff Holz und seiner Verarbeitung. Tradition und Innovation stehen dabei immer schon in lebendigem Wechsel. Neubau und Bauen im Bestand sind gleichermaßen vertraut. Wir sind Teil dieser Kulturlandschaft und nie Herr über sie. Daher kommen wir, dem sind wir verpflichtet.

Geschichte + Verbreitung

1983 gründet Hermann Kaufmann sein Architekturbüro in Schwarzach. Sein Architekturstudium absolviert der Spross einer Zimmermannsfamilie aus Reuthe/ Bregenzerwald, Jahrgang 1955, an der TU Innsbruck, dann TU Wien. Vom privaten Wohnhaus und Bauen im Bestand ausgehend erschließt sich das Büro, anfangs gemeinsam mit Christian Lenz und Helmut Dietrich, ein breites Spektrum des Berufs - vom Bauten auf Berggipfeln (Gipfelstation Nebelhorn) bis in Metropolen (Wohnbau Wien), von Frankreich über Deutschland bis in den Osten Österreichs. Bauen mit Holz bleibt Kernkompetenz. Lehre und Forschung, ab 2002 als Professor an der TU München, erweitert den Radius.

Bürowachstum + Partner

Seit der Gründung verantwortet das Büro mehr als siebenhundert fertiggestellte Objekte mit Schwer-punkt im Wohn,- Gewerbe- und Kommunalbau. Kontinuierlich wächst die Zahl der Mitarbeiter auf heute 21 Festangestellte. 2018 erfolgt die Erweiterung zur Büropartnerschaft Hermann Kaufmann + Partner. Die Partner sind:
Christoph Dünser, * 1970, seit 1999 Architekt im Büro Kaufmann;
Stefan Hiebeler, * 1963 in Bregenz, seit 1997 Architekt im Büro Kaufmann;
Roland Wehringer, * 1967 in Röthis, seit 1999 Architekt im Büro Kaufmann.

Auszeichnungen

Die zahlreichen Auszeichnungen Hermann Kaufmanns bezeugen die Reputation des Büros HK+P und spiegeln seine Ausrichtung. Neben reinen Architekturpreisen - darunter solche für besondere Regionen – fallen solche für ökologisches und nachhaltiges Bauen ins Gewicht. Besonders zu nennen sind:

- Spirit of Nature Award (2010)
- Best Architects – Award (2008, 2009)
- Global Award for sustainable Architecture (2007)
- Preis für neues Bauen in den Alpen (1995, 1999, 2006)
- Baltasar-Neumann Preis (2008)
- Staatspreis für Architektur (2006, 2010)