Preis für Qualität im Wohnungsbau 2015: GWG Fernpassstraße erhält Anerkennungen
Datum
Juli 2015
Text- und Bildrechte
Text bfwbayern, Bild Stefan Müller Naumann
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Preis für Qualität im Wohnungsbau 2015: Fernpassstraße erhält Anerkennungen

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2013 hat der Spitzenverband der unternehmerischen Immobilien- und Wohnungswirtschaft BFW Landesverband Bayerngemeinsam mit dem Deutschen Werkbund Bayern in diesem Jahr erneut den “Preis für Qualität im Wohnungsbau“ ausgelobt. Der Preis zeichnet innovative, überwiegendfrei finanzierte Wohnbauprojekte in Bayern aus, die durch hohe Qualität aufallen Planungsebenen überzeugen. „Mit knapp 30 Einreichungen qualitativ äußerst hochwertiger Bauprojekte ist die Neuauflage des‚ Preis für Qualität im Wohnungsbau‘ wieder ein voller Erfolg“, betonte Andreas Eisele, Präsident des BFW Bayern anlässlich der Jurysitzung. „Mit der zweiten Auslobung des Preises haben wir den Startschuss für eine künftig zweijährlich wiederkehrende Auszeichnung gegeben. Auch im Jahr 2017 wollen wir die Auszeichnung gemeinsam mit dem BFW Bayern vergeben“, kündigt Christian Böhm, Vorsitzender des Deutschen Werkbunds Bayern, an.

Der Preis und die Annerkennung wurde am 16. Juli 2015 von bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann im Rahmen einer Abendveranstaltung am Bayerischen Immobilienkongress überreicht.

Das Juryurteil
„Das Gebäudeensemble besticht durch seine eher unkonventionelle Art im Umgang mit der städtebaulichen Nachverdichtung. Die Baukörpergruppierung erzeugt allerdings sehr gut proportionierte Freiräume, die für die Bewohner aufgrund ihrer Gestaltung einen sehr hohen Nutzwert aufweisen. Die Sanierung des Altbaus und die Erweiterungsbauten wurden aus dem Forschungsprojekt TES-Energy-Facade der Technischen Universität München realisiert. Daraus entstand ein außergewöhnlich gutes energetisches und ökologisches Gesamtkonzept mit sehr guten energetischen Kennwerten. Darüber hinaus stellt das Projekt ein positives Beispiel für die Nutzung der ‚grauen Energie‘ dar. Aus soziologischer Sicht sind viele wichtige Nutzungsaspekte wie Barrierefreiheit und Nutzungsmischung realisiert. Trotz des hohen experimentellen Charakters des Ensembles hat die architektonische Gestaltung keineswegs gelitten. Die ökologische Botschaft des Projekts stellt vor allem durch die geringen Kosten und die gute architektonische Gestaltung einen sehr wichtigen Beitrag zur Baukultur dar.“