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ENTWICKLUNG
Der Holzbau hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Sowohl in der Entwicklung neuer Produkte und Systeme für das Bauwesen, im „engineering“, als auch in der rasanten Modernisierung des Bauprozesses ist er nicht nur mitten in der Jetztzeit gelandet, viel mehr noch, er hat auch Lösungen für die Zukunft des Bauens anzubieten. Diese Beobachtung wird untermauert durch viele Umfragen, bei denen Holz als „Hoffnungsmaterial“ für eine bessere Welt an vorderster Stelle genannt wird.
SYSTEMATIK
Allzu oft wurde und wird Holz als Baustoff für exklusive und ausgefallene Lösungen exemplarisch herausgestrichen und propagiert. Dabei ist Holz ein Material des Alltäglichen. Dies muss die Botschaft der Zukunft sein, und dazu braucht es nicht so sehr individuelle Experimente, sondern die möglichst verbindliche, breit kommunizierte Systementwicklung wie auch die allgemeine Zugänglichkeit der entsprechenden Fachinformation.
FREIHEIT
Holz ist ein disziplinierendes Material, man muss profundes Wissen um seine Gesetzmäßigkeiten haben, um damit arbeiten zu können. Holz setzt klare Grenzen, bietet aber auch eine extreme Vielfalt von Anwendungen. Diese Herausforderung macht das Entwerfen und Bauen mit Holz so interessant, und umso mehr begeistern die gelungenen Ergebnisse, die durchwegs weiter stimulierende, weiterführende Impulse setzen.
NACHHALTIGKEIT
Das stärkste und wichtigste Argument für die Holzverwendung am Bau ist die Tatsache, dass es sich dabei um ein aus Son¬nen¬ener¬gie erzeugtes Material handelt, das der Atmosphäre CO2 zur Entstehung entzieht und in sich speichert, das bei richtiger Anwendung gut entsorgbar, ja sogar recycelbar ist und das in der Verarbeitung weitaus am wenigsten Energie benötigt – verglichen mit Metall, Kunststoffen und mineralischen Baustoffen.
BAUSTOFF
Ein umweltfreundliches Haus muss nicht unbedingt aus Holz sein. Wenn das Haus aber in einer Region steht, wo der Werkstoff Holz in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, ist das sicher die umweltfreundlichste Art, dort ein Haus zu bauen. Grundsätzlich ist ein weiter Transport von Baumaterial zu vermeiden. Deshalb sollten Bauten mit den Materialien der Region errichtet werden.
ÖKOLOGIE
Ein umweltfreundliches Haus muss verschiedene Kriterien erfüllen. Es muss im Nahbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln stehen. Es muss in seiner Architektursprache Beziehung zur Landschaft, zur Umgebung aufnehmen. Seine Herstellung darf nur ein Minimum an Ressourcen verbraucht haben und sollte die Umwelt möglichst wenig belastet haben. Der Betrieb des Hauses muss so energiesparend wie möglich sein, der Rückbau ohne größere Belastung der Umwelt erfolgen können. Die Elemente des Hauses sollten mit unterschiedlichen Renovierungszyklen so angeordnet sein, dass eine Sanierung leicht möglich ist.
ENERGIESPARHAUS
Ein energiesparendes Haus muss sehr kompakt gebaut sein. Die Gebäudehülle muss hinsichtlich Wärmedämmung optimiert werden. Die Materialien sollten aus der Umgebung und möglichst aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Ein umweltfreundliches Haus muss so konstruiert werden, dass es einerseits lange lebt und andererseits auch auf künftige Veränderungsmöglichkeiten Bedacht nimmt.
PASSIVHAUS
Derzeit ist das Passivhaus Stand der Technik. Hier haben wir zehn, 15 Jahre Erfahrung und wissen, dass es funktioniert. Das sollte man positiv wahrnehmen. Vielleicht bewegt sich in fünf Jahren die Diskussion in eine andere Richtung, vielleicht haben wir das Passivhaus dann überwunden, aber im Moment ist es die Technologie, die am weitesten entwickelt und am sinnvollsten ist. Die Entscheidung für ein Passivhaus ist keine Frage von Hightech oder Lowtech, sondern von Qualität. Wir haben in Vorarlberg, wo die Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern sehr gut ist, gesehen, dass die von der Landespolitik beschlossene Einführung des Passivhausstandards die Baufirmen dazu gebracht hat, sehr schnell zu lernen und die neuen Technologien anzuwenden. Ich habe vor zwölf Jahren in Dornbirn die erste Passivhauswohnanlage gebaut, sie funktioniert einwandfrei; auf diesen Erfahrungen können und müssen wir aufbauen.
GESCHOSSWOHNBAU
Mehrgeschossiges Bauen in Holz ist möglich, das zeigen zahlreiche Realisierungen. Diese sind oft durch einen besonderen Willen der Auftraggeber entstanden, also aus einem gewissen Innovationsdrang heraus. Derzeit befinden wir uns in einer entscheidenden und kritischen Phase. Gelingt es, aus diesen Erfahrungen heraus in die Breite zu kommen? Ist die Nachfrage aus der Gesellschaft für solche Wohnbauten groß genug, um den Markt zu beeinflussen? Ist die Holzbauszene in der Lage, professionell in diesen Markt einzutreten? Wird es möglich, die starren, dominierenden Strukturen der Generalunternehmer derart zu beeinflussen, dass Holz ebenfalls ein Thema wird?
BAUGESETZ
Sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz sind neue Regelungen bereits rechtskräftig oder in der Begutachtungsphase, die den Holzbau nicht mehr benachteiligen und trotzdem den Bauherren ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Zudem ermöglicht das moderne Brandingenieurwesen, gestützt durch modernste Erkenntnisse, dass auch große Anlagen – ob im Wohnungs-, Büro- oder im Gewerbebau – problemlos in Holz möglich sind.
KOSTEN
Entscheidend für die Kosten sind immer mehr Umfang und Dauer des Bauprozesses an der Baustelle selbst. „Wie schnell und mit welcher Qualität komme ich zu meinem Bauwerk?“, ist eine viel gehörte Frage. Hier liegt die besondere Stärke des Holzbaus, denn mit keinem anderen Material sind die Vorfertigung und die damit verbundene Bauzeiteinsparung so weit fortgeschritten. Damit einher geht auch die Qualitätssteigerung durch kontrollierte Bedingungen bei der Fertigung von Bauelementen. Die alte Tradition des Vorfertigens durch den Zimmermann hat sich stürmisch weiterentwickelt zu dem heute gegebenen Niveau hochqualitativ industrialisierten und zugleich sehr flexiblen, kontextbezogenen Bauens.
WIRTSCHAFT
Obwohl die Holzbaubranche auf Grund der mangelnden Nachfrage noch eher kleinteilig strukturiert ist, haben sich etliche professionelle und technologisch fortschrittliche Firmen am Markt etabliert. Diese sind in der Lage, auch große Projekte im gesamten europäischen Raum anzubieten. Daneben gibt es eine Vielzahl an handwerklich exzellenten Kleinbetrieben für die Bauaufgaben vor Ort. Fest steht, dass das Know-how im Raum des Alpenbogens derzeit die höchste Stufe weltweit erreicht hat – ermöglicht durch die nach wie vor vorhandene handwerkliche Basis und unterstützt von koordinierten Forschungsanstrengungen.
GESCHICHTE
Energiesparendes Bauen hatte und hat in Vorarlberg diesen Erfolg, weil das eigentlich nichts Neues ist. Das historische Haus war hier im Prinzip eine kompakte Schachtel mit einem Satteldach. Ohne Balkone, ohne Erker, karg, auf den eigentlichen Zweck bedacht. Der Ofen – gleichzeitig die Auseinandersetzung mit energetischen Fragen – bestimmte den Grundriss. Energie war in unseren Breitengraden das zentrale Thema der Hausentwicklung – wie kann man heizen, wie kann man die Wärme halten? Durch das billige Erdöl wurde dann jeder energetische Unsinn machbar, aber das ist auf die Dauer teuer und wird immer teurer. Den sparsamen Vorarlbergern war und ist das zuwider – sie sind zugänglich für Alternativen.
ZUKUNFT
Im internationalen Vergleich sind wir gerade in Vorarlberg sehr weit, aber noch lange nicht am Ziel. Beim Gemeindezentrum Ludesch, unserem Pilotprojekt, hat sich deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, auch die Herstellungsenergie eines Bauwerks zu betrachten. Diese „graue Energie“ kann durch die richtige Materialwahl auf ein Viertel jener von konventionellen Bauten reduziert werden. Auch können mit sehr geringem Mehraufwand „gesunde Gebäude“ errichtet werden, die in der Herstellung die Umwelt möglichst wenig belasten und den Benutzern eine gesunde Umgebung durch die Vermeidung umweltbelastender Baustoffe garantieren. Wir müssen gängige Lösungen viel stärker hinterfragen und noch intensiver an den Themen der umfassenden Nachhaltigkeit arbeiten. Für mich
bedeutet das nicht Einschränkung, sondern eine neue Chance zu einer wirklich breit angelegten neuen Architektur.
ANSPRUCH
Das Selbstverständnis von Architekten muss es sein, über die Anforderungen des Auftraggebers hinaus Ideen zu entwickeln. Das heißt, es ist zu kurz gegriffen, Architekten als reine Erfüllungsgehilfen der Bauherren zu sehen. Architekten sollten als engagierte Fachleute Mehrwert in die Planung einbringen können. Nur damit ist auch gewährleistet, dass es Fortschritt in der Architektur und im Bauen gibt. So ist es auch unumgänglich, schon im frühen Stadium einer Planung die Rahmenbedingungen zu diskutieren und diese dahingehend zu interpretieren, dass neue Ansätze und neue
Ideen möglich werden.
EVOLUTION
Aus meiner Sicht und Erfahrung geht es nicht um das Propagieren von Visionen, sondern um eine Evolution. Ich habe immer versucht, auf der Grundlage eines guten handwerklichen und technischen Fundamentes den nächsten Schritt zu setzen, und ich habe es so vermieden, visionär in einen Abgrund zu fallen. Das große Ziel ist die Weiterverfolgung des Weges der präzisen, konsequent gesetzten Schritte. Nur so kann eine nachhaltige Entwicklung erreicht werden. «

Développement
La construction de bois a énormément changé ces 30 dernières années. En développant de nouveaux produits et systèmes pour la construction, aussi bien qu’en ingénierie et la moder¬nisation rapide du processus de construction, la construction bois n’a pas juste atterri au beau milieu de notre présent, mais bien plus : elle propose des solutions pour l’avenir de la construction. Cette observation repose sur plusieurs études où le bois est évoqué en tant que « matériau d’espoir » pour un monde meilleur.
Systématique
Trop souvent, le bois fût, et est toujours, préconisé et vanté comme le matériau exemplaire pour des solutions exclusives et exceptionnelles. Alors que le bois est un matériau du quoti¬dien. Ceci doit être le message pour l’avenir, et pour cela il
ne faut pas tellement d’expériences individuelles, mais le déve¬loppement de systèmes précis et largement communiqués, ainsi qu’un accès libre aux informations professionnelles.
Liberté
Le bois est un matériau exigeant, il faut avoir un connaissance profonde de ses caractéristiques pour pouvoir le travailler. Le bois définit clairement les limites, mais offre aussi une extrême diversité d’usages. Ce défi rend la conception et la construc¬tion avec le bois si intéressantes et les réalisations réussies sont d’autant plus motivantes, à donner des impulsions chaque fois plus stimulantes et novatrices.
Durabilité
L’argument le plus fort et le plus important pour l’utilisation du bois dans la construction est le fait qu’il s’agisse d’un maté¬riau créé par l’énergie solaire, qui extrait du CO2 de l’atmos¬phère et l’emmagasine. Bien utilisé, il s’élimine bien, est même recyclable, tout en nécessitant une énergie moindre lors de sa préparation et mise en oeuvre – comparé au métal, matières plastiques et matériaux minéraux.
Matériau
Une maison écologique n’est pas forcément faite en bois. Mais si la maison se trouve dans une région où le bois est disponible en quantités suffisantes, c’est sûrement la façon la plus écologique de construire cette maison en bois. En prin¬cipe, il faudrait éviter tout transport à longue distance. C’est pourquoi il faudrait construire avec des matériaux régionaux.
Ecologie
Une maison écologique doit remplir plusieurs critères. Elle doit se trouver à proximité des transports en commun. Le langage architectural utilisé doit se référer au paysage et au contexte. Sa réalisation devrait avoir recours à un minimum de ressources, et peser le moins possible sur l’environnement. Son fonction¬nement devrait être le plus économique en énergie possible et sa démolition devrait s’effectuer en laissant le moins d’em¬preinte dans la nature. Les différents composants de la maison devraient être de cycles de rénovation différents, pour qu’une réhabilitation soit facile à réaliser.
Maison économe en énergie
Une maison économe en énergie doit être construite compacte. L’enveloppe du bâtiment doit être optimisée en termes d’isola¬tion thermique. Les matériaux devraient être renouvelables et de provenance locale. Une maison écologique doit, d’une part, être construite de façon à ce qu’elle vit longtemps et, d’autre part, prévoir déjà lors de sa conception les possibilités d’adap¬tations futures.
Maison passive
La maison passive est actuellement la technique la plus avan¬cée. Ici, nous avons 10, voir 15 ans d’expérience et savons que cela fonctionne. C’est quelque chose de positif. Il est possible qu’en cinq ans, la discussion change de direction, que peut-être qu’à ce moment-là, nous aurons surmonté le standard de la maison passive, mais pour le moment c’est la technologie la plus sensée et la plus développée. Se décider pour une maison passive n’est pas seulement une question de « high-tech » ou de « low-tech », mais une question de qualité. Dans le Vorarlberg, où la collaboration avec les maitres d’ouvrage publics et les bailleurs sociaux est très bonne, nous avons remarqué que la décision de la politique régionale d’introduire le standard passif a incité les entreprises du bâtiment à apprendre rapide¬ment, et à utiliser les nouvelles technologies. Il y a douze ans, j’ai construit à Dornbirn le premier ensemble de logements au standard de maison passive. Il fonctionne parfaitement. C’est sur ces expériences que nous pouvons et que nous devons nous appuyer.
Logements multi-étage
Il est possible de construire des immeubles en bois à plusieurs étages ; de nombreuses réalisations le démontrent. Le plus souvent, ces réalisations sont la suite d’une volonté particulière d’un maître d’ouvrage, d’un désir d’innovation. Actuellement, nous nous trouvons dans une phase critique et décisive. Est-il possible de généraliser ces expériences ? La demande de la société pour ce genre de constructions est-elle assez grande pour d’influencer le marché ? Les gens de la construction bois, sont-ils capables d’entrer sur ce marché de manière profession¬nelle ? Sera-t-il possible influencer les structures rigides, dominantes des entreprises générales de façon à ce que le bois soit enfin considéré?
Les codes de la construction
En Allemagne comme en Autriche ou en Suisse, de nouvelles règlementations sont déjà en application, sinon en préparation, qui ne défavorisent plus la construction bois et assurent une grande sécurité au maître d’ouvrage. L’ingénierie de la préven¬tion d’incendie, appuyée par de nouvelles connaissances, per¬met désormais sans problèmes la construction en bois de plus grands complexes – de logements, de bureaux ou de bâtiments industriels.
Coûts
Les éléments de plus en plus décisifs pour le coût de la construction sont le volume et la durée des travaux de chan¬tier même. « À quelle vitesse et avec quelle qualité puis-je parvenir à réaliser ma construction ? » est une question posée fréquemment. C’est là que se trouve le point fort du bois, car aucun autre matériau ne connaît une technologie de préfabri¬cation aussi avancée à réduire considérablement la durée des travaux. Cela va de pair avec une augmentation de qualité due au meilleur contrôle lors de la préfabrication en atelier des éléments de construction. L’ancienne tradition de la préfa¬brication par le charpentier s’est vigoureusement développée jusqu’à l’actuel niveau de construction hautement industria¬lisé, de qualité, mais aussi très flexible en son adaptation au contexte.
Economie
Bien que la branche de construction bois reste structuré à petite échelle due à une faible demande, quelques profession¬nels et entreprises avancés technologiquement se sont établis sur le marché. Ceux-ci sont également capables de répondre aux appels d’offres de grands projets en zone européenne. En parallèle, il existe une multitude de petites entreprises d’excel¬lents artisans pour les projets locaux. Une chose est sûre, le savoir-faire dans la région de l’arc alpin a actuellement atteint la première place mondialement – facilité par l’existence conti¬nue d’une base artisanale sur place et soutenu par des efforts de recherche continus et coordonnés.
Histoire
La construction économe d’énergie avait, et a toujours, tant de succès dans le Vorarlberg, justement parce qu’il ne s’agit pas de quelque chose de nouveau. Dans cette région, la maison était toujours, en principe, une boîte compacte avec un toit. Sans balcon, sans encorbellement, simple, conçue pour l’essen¬tiel. Le poêle – en même temps de répondre aux questions énergétiques – influençait le plan. Ici, l’énergie était le sujet principal du développement de la maison – comment chauffe-t-on, comment garde-t-on la chaleur ? À cause du pétrole peu cher, toutes les absurdités énergétiques furent rendues possi¬bles, ce qui, à la longue, revient de plus en plus cher. Cela ne convenait, et ne convient toujours pas aux gens économes du Vorarlberg – ils sont ouverts aux alternatives.
Avenir
En une comparaison internationale, nous sommes très avancés dans la région du Vorarlberg, mais encore loin du but. Au centre communal de Ludesch, notre projet pilote, il s’est avéré extrêmement important d’évaluer aussi l’énergie dont on a besoin pour produire un bâtiment. Par rapport à un bâtiment conventionnel, on peut économiser jusqu’à 75 % de cette « énergie grise », grâce à un choix correct des matériaux. Aussi est-il possible de réaliser, avec un surcoût minimal, des « bâti¬ments sains », dont la production affecte l’environnement le moins possible et qui garantissent à leurs utilisateurs un envi¬ronnement sain, grâce à l’absence des matériaux polluants. Nous devons remettre en question les solutions courantes
et travailler plus intensément les thèmes du développement durable. Pour moi, cela n’est pas une restriction, mais une chance pour développer largement une nouvelle architecture
.
Revendication
Pour les architectes il devrait être une évidence de développer de nouvelles idées au-delà des demandes du client. De voir les architectes comme prestataires de service des maîtres d’ouvrage, tomberait court de leur rôle. Les architectes de¬vraient apporter, en tant que professionnels engagés, une plus-value à la conception. Ce n’est que ça qui garantit du progrès en architecture et bâtiment. Alors, il est incontourna¬ble de discuter dès le début de la conception des conditions cadrant un projet, et de les interpréter, afin que de nouvelles approches et de nouvelles idées soient rendues possibles.
Evolution
Si j’en crois mon expérience et mon point de vue, il ne s’agit pas de propagande de visions, mais d’une évolution. J’ai toujours essayé de prévoir la prochaine étape, en me reposant sur une solide base technique et artisanale, et j’ai évité ainsi de tomber dans un abîme visionnaire. Le CO2 grand objectif est de suivre le chemin des pas précis et conséquents. C’est uniquement comme ça que nous pourrons atteindre un développement durable.

» Hermann Kaufmann ist einer der Pioniere des modernen Holzbaus in Europa. Sein in 25 Jahren entwickeltes Oeuvre reicht vom Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbau über mehrgeschossige Wohnanlagen, Gemeindezentren und Schulen bis zu Brücken und Freizeitanlagen – und es spiegelt prägnant die Wende von den linear gefügten Rasterwerken klassischer Holzbautechnik zur gestalterischen Freiheit monolithischer Flächtragwerke aus neuen Holzwerkstoffen. Kaufmanns Gemeindezentrum in Ludesch in Vorarlberg, fertiggestellt 2006, erhielt höchste internationale Auszeichungen, setzt baubiologisch und energietechnisch Maßstäbe für die Zukunft. Das Buch gibt einerseits detaillierten Einblick in Kaufmanns Spektrum technischer und räumlicher Innovation, vermittelt andererseits seinen undogmatischen, anlassgemäßen Einsatz von Material, Verarbeitung und Konstruktionsweise. Das gesamtheitliche Berufsbild, das sich in Kaufmanns Biografie begründet, beginnt und endet nicht beim „schöner Architektur“, sondern praktiziert das Bauen – vor allem mit Holz – als Teil des verantwortlichen Umgangs mit Natur und Landschaft. «

» Hermann Kaufmann ist einer der Pioniere des modernen Holzbaus in Europa. Sein in 25 Jahren entwickeltes Oeuvre reicht vom Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbau über mehrgeschossige Wohnanlagen, Gemeindezentren und Schulen bis zu Brücken und Freizeitanlagen – und es spiegelt prägnant die Wende von den linear gefügten Rasterwerken klassischer Holzbautechnik zur gestalterischen Freiheit monolithischer Flächtragwerke aus neuen Holzwerkstoffen. Kaufmanns Gemeindezentrum in Ludesch in Vorarlberg, fertiggestellt 2006, erhielt höchste internationale Auszeichungen, setzt baubiologisch und energietechnisch Maßstäbe für die Zukunft. Das Buch gibt einerseits detaillierten Einblick in Kaufmanns Spektrum technischer und räumlicher Innovation, vermittelt andererseits seinen undogmatischen, anlassgemäßen Einsatz von Material, Verarbeitung und Konstruktionsweise. Das gesamtheitliche Berufsbild, das sich in Kaufmanns Biografie begründet, beginnt und endet nicht beim „schöner Architektur“, sondern praktiziert das Bauen – vor allem mit Holz – als Teil des verantwortlichen Umgangs mit Natur und Landschaft. «


» Der gebürtige Bregenzerwälder Hermann Kaufmann, für den Holz seit seiner Jugend ein Thema ist, wurde mit dem 34. Dr. Toni-Russ-Preis ausgezeichnet.
Vorarlbergs Architekturszene sorgt weltweit für Furore. Sie ist in ihrer Vielfalt „unbeschreibbar und in ihrer Verästelung unüberschaubar geworden“, so Architekturkritiker Friedrich Achleitner bei der Verleihung des 34. Dr. Toni-Russ-Preis und –Ring an Architekt Univ.-Prof. Dipl.Ing. Hermann Kaufmann.
Vorarlberg ist zum Mekka der zeitgenössischen Architektur geworden. Der 48-jährige gebürtige Bregenzerwälder Hermann Kaufmann, für den Holz seit seiner Jugend ein Thema ist, wurde vor rund 400 Gästen im Bregenzer Festspielhaus mit dem 34. Dr. Toni-Russ-Preis ausgezeichnet. „Das Außergewöhnliche ist die große Zahl ausgezeichneter Architekten und die Durchdringung des Bildes in der bebauten Umgebung. Es dominieren also nicht die Einzelstars“. So kleidet Hermann Kaufmann, der in Schwarzach seit vielen Jahren gemeinsam mit Christian Lenz ein Architekturbüro betreibt, was Vorarlberg international zum Brennpunkt macht. Das Schaffen der Architekten lockt mittelerweile schätzungsweise rund 5000 Gäste pro Jahr ins Ländle.
Hochentwickelt
Der renommierte Festredner Achleitner, Autor des einzigen Standardwerkes über die Architektur in Österreich, erinnerte an die „Revoluzzer-Wurzeln“ der heute etablierten und international erfolgreichen Vorarlberger Architekten. Um der gesetzlichen Zwangsjacke der Ziviltechnikerprüfung zu entkommen, bildeten sie die Gruppe der Vorarlberger Baukünstler, der Hermann Kaufmann zwar nicht angehörte, aber nahe stand. Die „jungen Wilden“ sind ruhiger geworden, heute ist es die „Vorarlberger Schule“, bestehend aus rund 40 bis 50 Architekten, die an einem Strick ziehen, so Hermann Kaufmann. Deren gemeinsame Sprache ist einfach und klar.
Schönheit des Holzes
Achleitner verwies gestern schließlich auf die Wiederentdeckung der Ästhetik alter Holzbearbeitungs- und Behandlungsmethoden. „Ein noch wichtigeres Element bestand in der räumlichen Artikulation erweiterter Wohnbedürfnisse, in der Entdeckung offener Raumstrukturen, denen der Holzbau sehr entgegen kam. Kaufmann nehme die Architektur, je nach Bauaufgabe, in den unterschiedlichsten Formen an die Kandare. Ihr ästhetischer Mehrwert sei kein isolierter, sondern eine - aus dem Bedarf in einem höheren, kulturellen Sinne gewonnene Qualität.
Nicht stehen bleiben
Kaufmann selbst, der bis dato rund 300 Objekte geplant hat – 80 Prozent davon in Holz – will weitergehen: „Wir dürfen nicht im eigenen Saft satt werden, sondern müssen über die Grenzen gehen. Dazu ist eine Standardisierung notwendig. Gemeinsam mit Anton Kaufmann, Wolfgang Ritsch und Roland Gnaiger überlegt er im Ländle ein Forum des Erfahrungsaustausches, in welches die Lehre eingebunden wird. Kaufmann selbst ist seit wenigen Monaten Inhaber des ersten Lehrstuhls für Holzbau am Institut für Bautechnik und Entwerfen an der Technischen Universität München.
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» Der gebürtige Bregenzerwälder Hermann Kaufmann, für den Holz seit seiner Jugend ein Thema ist, wurde mit dem 34. Dr. Toni-Russ-Preis ausgezeichnet.
Vorarlbergs Architekturszene sorgt weltweit für Furore. Sie ist in ihrer Vielfalt „unbeschreibbar und in ihrer Verästelung unüberschaubar geworden“, so Architekturkritiker Friedrich Achleitner bei der Verleihung des 34. Dr. Toni-Russ-Preis und –Ring an Architekt Univ.-Prof. Dipl.Ing. Hermann Kaufmann.
Vorarlberg ist zum Mekka der zeitgenössischen Architektur geworden. Der 48-jährige gebürtige Bregenzerwälder Hermann Kaufmann, für den Holz seit seiner Jugend ein Thema ist, wurde vor rund 400 Gästen im Bregenzer Festspielhaus mit dem 34. Dr. Toni-Russ-Preis ausgezeichnet. „Das Außergewöhnliche ist die große Zahl ausgezeichneter Architekten und die Durchdringung des Bildes in der bebauten Umgebung. Es dominieren also nicht die Einzelstars“. So kleidet Hermann Kaufmann, der in Schwarzach seit vielen Jahren gemeinsam mit Christian Lenz ein Architekturbüro betreibt, was Vorarlberg international zum Brennpunkt macht. Das Schaffen der Architekten lockt mittelerweile schätzungsweise rund 5000 Gäste pro Jahr ins Ländle.
Hochentwickelt
Der renommierte Festredner Achleitner, Autor des einzigen Standardwerkes über die Architektur in Österreich, erinnerte an die „Revoluzzer-Wurzeln“ der heute etablierten und international erfolgreichen Vorarlberger Architekten. Um der gesetzlichen Zwangsjacke der Ziviltechnikerprüfung zu entkommen, bildeten sie die Gruppe der Vorarlberger Baukünstler, der Hermann Kaufmann zwar nicht angehörte, aber nahe stand. Die „jungen Wilden“ sind ruhiger geworden, heute ist es die „Vorarlberger Schule“, bestehend aus rund 40 bis 50 Architekten, die an einem Strick ziehen, so Hermann Kaufmann. Deren gemeinsame Sprache ist einfach und klar.
Schönheit des Holzes
Achleitner verwies gestern schließlich auf die Wiederentdeckung der Ästhetik alter Holzbearbeitungs- und Behandlungsmethoden. „Ein noch wichtigeres Element bestand in der räumlichen Artikulation erweiterter Wohnbedürfnisse, in der Entdeckung offener Raumstrukturen, denen der Holzbau sehr entgegen kam. Kaufmann nehme die Architektur, je nach Bauaufgabe, in den unterschiedlichsten Formen an die Kandare. Ihr ästhetischer Mehrwert sei kein isolierter, sondern eine - aus dem Bedarf in einem höheren, kulturellen Sinne gewonnene Qualität.
Nicht stehen bleiben
Kaufmann selbst, der bis dato rund 300 Objekte geplant hat – 80 Prozent davon in Holz – will weitergehen: „Wir dürfen nicht im eigenen Saft satt werden, sondern müssen über die Grenzen gehen. Dazu ist eine Standardisierung notwendig. Gemeinsam mit Anton Kaufmann, Wolfgang Ritsch und Roland Gnaiger überlegt er im Ländle ein Forum des Erfahrungsaustausches, in welches die Lehre eingebunden wird. Kaufmann selbst ist seit wenigen Monaten Inhaber des ersten Lehrstuhls für Holzbau am Institut für Bautechnik und Entwerfen an der Technischen Universität München.
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» Eine internationale Jury, unter dem Vorsitz des Photographen Yann Arthus Bertrand, hat am Montag, dem 24. September 2007 in der Villa Savoye in Poissy (Yvelines) dem österreichischen Architekten Hermann Kaufmann den ersten „Global Award for Sustainable Architecture“ und Balkrishna Doshi einen „Spezialpreis“ für sein Gesamtwerk verliehen.
Fünf Architekten waren aufgrund ihres Einsatzes für eine nachhaltigere Entwicklung der Stadt und des Lebensraumes ausgewählt worden. Unter den Anwärtern befanden sich außer Balkrishna Doshi und Hermann Kaufmann Françoise-Hélène Jourda (Frankreich), Wang Shu (China) und Stefan Behnisch (Deutschland).
Mit der Verleihung des ersten „Global Award for Sustainable Architecture“ an Hermann Kaufmann wollte die Jury die Kohärenz des Werkes des österreichischen Architekten, der aus einer Zimmermannsfamilie stammt, hervorheben. Er ist eine schöpferische Persönlichkeit, aber auch ein Bürger der sich unermüdlich unter Berücksichtigung der sozialen, ethischen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung für Nachhaltigkeit einsetzt.
Mit dem „internationalen Preis für nachhaltige Architektur“, der jedes Jahr verliehen wird, ist der Bau eines ökologischen Hauses in jeder der 51 Gemeinden der Region Seine-Aval, im Nordwesten des Departements Yvelines verbunden. Es handelt sich um ein Wohnbauprojekt im Rahmen der vom Staat ins Leben gerufenen „Opération d’intérêt national“ (Aktion nationalen Interesses). Die 51 Häuser stellen am Ende „eine grundlegende Sammlung der Architektur des 21. Jahrhunderts“ dar.
Die Gemeinde Chanteloup-les-Vignes wurde als Ort für die erste Ausgabe des Global Award ausgewählt. Der Preisträger wird eine städtische Wohnanlage mit einer Fläche von 300 m² errichten, die einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit darstellen soll. In diesem Haus, das der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird, soll ein Versammlungsraum für Konferenzen, Ausstellungen und Workshops eingerichtet werden sowie eine Wohneinheit für kleine Gruppen oder Einzelpersonen; die Fertigstellung ist für Ende 2008 geplant.
Dieser Preis wurde vom Architekturzentrum „Cité de l’Architecture et du Patrimoine“ und Epamsa (öffentlich-rechtliche Anstalt für Raumplanung der Region Mantois Seine-Aval) mit Unterstützung der Departementversammlung Yvelines und von internationaler Seite mit Unterstützung des wissenschaftlichen Ausschusses des Global Award ins Leben gerufen und verbindet öffentliche und private Beteiligte, die die Überzeugung vertreten, dass nachhaltiger Wohnungsbau unmittelbare Möglichkeiten bietet, zum Gemeinwohl und zur Belebung der internationalen Diskussion auf dem Gebiet der nachhaltigen Architektur beizutragen.
(Auszug - französische Pressemitteilung) «

» Eine internationale Jury, unter dem Vorsitz des Photographen Yann Arthus Bertrand, hat am Montag, dem 24. September 2007 in der Villa Savoye in Poissy (Yvelines) dem österreichischen Architekten Hermann Kaufmann den ersten „Global Award for Sustainable Architecture“ und Balkrishna Doshi einen „Spezialpreis“ für sein Gesamtwerk verliehen.
Fünf Architekten waren aufgrund ihres Einsatzes für eine nachhaltigere Entwicklung der Stadt und des Lebensraumes ausgewählt worden. Unter den Anwärtern befanden sich außer Balkrishna Doshi und Hermann Kaufmann Françoise-Hélène Jourda (Frankreich), Wang Shu (China) und Stefan Behnisch (Deutschland).
Mit der Verleihung des ersten „Global Award for Sustainable Architecture“ an Hermann Kaufmann wollte die Jury die Kohärenz des Werkes des österreichischen Architekten, der aus einer Zimmermannsfamilie stammt, hervorheben. Er ist eine schöpferische Persönlichkeit, aber auch ein Bürger der sich unermüdlich unter Berücksichtigung der sozialen, ethischen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung für Nachhaltigkeit einsetzt.
Mit dem „internationalen Preis für nachhaltige Architektur“, der jedes Jahr verliehen wird, ist der Bau eines ökologischen Hauses in jeder der 51 Gemeinden der Region Seine-Aval, im Nordwesten des Departements Yvelines verbunden. Es handelt sich um ein Wohnbauprojekt im Rahmen der vom Staat ins Leben gerufenen „Opération d’intérêt national“ (Aktion nationalen Interesses). Die 51 Häuser stellen am Ende „eine grundlegende Sammlung der Architektur des 21. Jahrhunderts“ dar.
Die Gemeinde Chanteloup-les-Vignes wurde als Ort für die erste Ausgabe des Global Award ausgewählt. Der Preisträger wird eine städtische Wohnanlage mit einer Fläche von 300 m² errichten, die einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit darstellen soll. In diesem Haus, das der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird, soll ein Versammlungsraum für Konferenzen, Ausstellungen und Workshops eingerichtet werden sowie eine Wohneinheit für kleine Gruppen oder Einzelpersonen; die Fertigstellung ist für Ende 2008 geplant.
Dieser Preis wurde vom Architekturzentrum „Cité de l’Architecture et du Patrimoine“ und Epamsa (öffentlich-rechtliche Anstalt für Raumplanung der Region Mantois Seine-Aval) mit Unterstützung der Departementversammlung Yvelines und von internationaler Seite mit Unterstützung des wissenschaftlichen Ausschusses des Global Award ins Leben gerufen und verbindet öffentliche und private Beteiligte, die die Überzeugung vertreten, dass nachhaltiger Wohnungsbau unmittelbare Möglichkeiten bietet, zum Gemeinwohl und zur Belebung der internationalen Diskussion auf dem Gebiet der nachhaltigen Architektur beizutragen.
(Auszug - französische Pressemitteilung) «

» Architekturbüro Kaufmann – TU München: Berührungspunkte.
Die Tätigkeit von Hermann Kaufmann als Professor an der TU München, Fakultät für Architektur, Fachgebiet Holzbau bietet immer wieder Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Ein besonderes Beispiel ist das unter dem Motto „build together – learn together“ verwirklichte Projekt in Südafrika. 29 Architekturstudenten der Technischen Universität München haben im vergangenen Sommer vom Entwurf über die Ausführungsplanung bis zu den Baumaßnahmen vor Ort sowie der Mittelbeschaffung einen Kindergarten in einem Township (Orange Farm) in Johannesburg errichtet. Die Bauarbeiten dauerten fünf Wochen. Bauleiter Bmstr. Gerold Hämmerle vom Büro Kaufmann war mit dabei. Als es darum ging, die Maurerarbeiten effizient auszuführen, reiste Gerold Hämmerle kurzerhand nach Südafrika und leitete 14 Tage lang die Arbeiten rund um die Mischmaschine und legte mit Wasserwaage und Maurerkelle selbst Hand an. Ein eindrückliches Erlebnis für Studenten, Assistenten und für Gerold: "Die Einsatzbereitschaft und Leidenschaft des ganzen Teams haben mich in den Bann gezogen."
Nähere Informationen zu diesem Projekt unter dem angegeben Link.
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» Architekturbüro Kaufmann – TU München: Berührungspunkte.
Die Tätigkeit von Hermann Kaufmann als Professor an der TU München, Fakultät für Architektur, Fachgebiet Holzbau bietet immer wieder Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Ein besonderes Beispiel ist das unter dem Motto „build together – learn together“ verwirklichte Projekt in Südafrika. 29 Architekturstudenten der Technischen Universität München haben im vergangenen Sommer vom Entwurf über die Ausführungsplanung bis zu den Baumaßnahmen vor Ort sowie der Mittelbeschaffung einen Kindergarten in einem Township (Orange Farm) in Johannesburg errichtet. Die Bauarbeiten dauerten fünf Wochen. Bauleiter Bmstr. Gerold Hämmerle vom Büro Kaufmann war mit dabei. Als es darum ging, die Maurerarbeiten effizient auszuführen, reiste Gerold Hämmerle kurzerhand nach Südafrika und leitete 14 Tage lang die Arbeiten rund um die Mischmaschine und legte mit Wasserwaage und Maurerkelle selbst Hand an. Ein eindrückliches Erlebnis für Studenten, Assistenten und für Gerold: "Die Einsatzbereitschaft und Leidenschaft des ganzen Teams haben mich in den Bann gezogen."
Nähere Informationen zu diesem Projekt unter dem angegeben Link.
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» Eröffnung der Ausstellung und Buchpräsentation
Einführung Professor Florian Musso, München
Ausstellung vom 06.12.2008 - 16.01.2009
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Eingang über Architekturbuchhandlung L. Werner
Mo - Mi 09.30 - 19.00 Uhr, Do - Fr 09.30 - 19.30 Uhr, Sa 09.30 - 18.00 Uhr
Vom 08.12. - 23.12.2008 Mo - Sa 09.30 - 20.00 Uhr «

» Eröffnung der Ausstellung und Buchpräsentation
Einführung Professor Florian Musso, München
Ausstellung vom 06.12.2008 - 16.01.2009
Architekturgalerie München, Türkenstraße 30, 80333 München
Eingang über Architekturbuchhandlung L. Werner
Mo - Mi 09.30 - 19.00 Uhr, Do - Fr 09.30 - 19.30 Uhr, Sa 09.30 - 18.00 Uhr
Vom 08.12. - 23.12.2008 Mo - Sa 09.30 - 20.00 Uhr «

» In der Vorarlberger Architekturlandschaft verfolgen Hermann Kaufmann und Christian Lenz mit eigenständig und gemeinsam bearbeiteten Bauwerken eine Linie, die auf sorgfältiger Konstruktion beruht und sich an klare Geometrien und exakte Proportionen hält. Dem Baumaterial Holz und industriell erzeugten Holzwerkstoffen werden in konstruktiver und bauökonomischer Hinsicht Spitzenleistungen abgefordert. Das Werk der beiden Architekten wird mit Bild, Plan und Text leicht verständlich vorgestellt. «

» In der Vorarlberger Architekturlandschaft verfolgen Hermann Kaufmann und Christian Lenz mit eigenständig und gemeinsam bearbeiteten Bauwerken eine Linie, die auf sorgfältiger Konstruktion beruht und sich an klare Geometrien und exakte Proportionen hält. Dem Baumaterial Holz und industriell erzeugten Holzwerkstoffen werden in konstruktiver und bauökonomischer Hinsicht Spitzenleistungen abgefordert. Das Werk der beiden Architekten wird mit Bild, Plan und Text leicht verständlich vorgestellt. «



» Hermann Kaufmann ist einer der Pioniere des modernen Holzbaus in Europa. Sein in 25 Jahren entwickeltes Oeuvre reicht vom Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbau über mehrgeschossige Wohnanlagen, Gemeindezentren und Schulen bis zu Brücken und Freizeitanlagen – und es spiegelt prägnant die Wende von den linear gefügten Rasterwerken klassischer Holzbautechnik zur gestalterischen Freiheit monolithischer Flächentragwerke aus neuen Holzwerkstoffen. Kaufmanns Gemeindezentrum in Ludesch in Vorarlberg, fertiggestellt 2006, erhielt höchste internationale Auszeichnungen, setzt baubiologisch und energietechnisch Maßstäbe für die Zukunft. Das Buch gibt einerseits detaillierten Einblick in Kaufmanns Spektrum technischer und räumlicher Innovation, vermittelt andererseits seinen undogmatischen, anlassgemäßen Einsatz von Material, Verarbeitung und Konstruktionsweise. Das gesamtheitliche Berufsbild, das sich in Kaufmanns Biografie begründet, beginnt und endet nicht bei „schöner Architektur“, sondern praktiziert das Bauen – vor allem mit Holz – als Teil des verantwortlichen Umgangs mit Natur und Landschaft. (Otto Kapfinger - Red.)
Buch erscheint im Herbst 2008 im Springer Verlag
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