Biomasseheizwerk, Lech
Biomasseheizwerk, Lech
Biomasseheizwerk, Lech
Biomasseheizwerk, Lech
Biomasseheizwerk, Lech
Projektinfos

Biomasseheizwerk Erweiterung, Lech

Durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes auf den Ortsteil Lech-Stubenbach wurde die Erweiterung des Heizwerkes notwendig. Ein dritter Kessel sollte Platz finden und im Zuge dessen auch eine Lagerhalle für Biomasse errichtet werden. An der engsten Stelle das Tales, wo die Omnesberghänge im Westen bis an den Zürsbach und die Ausläufer des Rüfikopfs im Osten bis an die Strasse heranrücken, musste Platz für das geforderte Bauvolumen gefunden werden.

Eingezwängt zwischen Lechtalstraße und Bach, wird der Schwung der Straße auch beim Erweiterungsbau fortgeführt  Auch die Gebäudehöhe des Bestands folgt dem Gefälle der Straße. Die neue Konstruktion führt diese Steigung anfänglich fort, um dann im Bereich des neuen Heizhauses den Scheitel zu erreichen und mit einen Gefälle zum Lagerplatz wieder an Höhe zu verlieren. Von Zürs kommend, sieht man die schmale und niedrige Stirnseite der Lagerhalle, merkt den Bogen des Daches und den gekrümmten, leicht konischen Grundriss der Halle. Erlebt wird das Gebäude hauptsächlich im Vorbeifahren. Die gekrümmte Fassade und bombierte Dachform gibt dem Gebäude eine Dynamik, die das Volumen der Baumasse in zurücktreten lässt.

Bauherr
Biomasseheizwerk Lech GmbH & CoKG, Lech

Standort
Lech

Fertigstellung
2010

Projektdaten
NGF 2.599 m², BGF 2.795 m²,
BRI 27.164 m³

Projektphasen
Erweiterung
Biomasseheizwerk Lech

Rechte
Text Architekten Hermann Kaufmann
Foto Bruno Klomfar

Dokumente
Datenblatt | Pläne
Projektdetails
Publik
    Auszeichnungen
  • Holzbaupreis Vorarlberg
    2011 (Auszeichnung Öffentlicher Bau)
  • ZV Bauherrenpreis 2012
    2012 (Nominierung)
    Publikationen
  • Biomasseheizwerk Lech – Erweiterung
    ZN Z-236, ZV Bauherrenpreis 2012 - Projektbroschüre, S. 50