Hub, Egg
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Projektinfos

Hub, Egg

Wenn ein Zimmerer baut, sind große Taten möglich. Das Vorderhaus wird um drei Meter auf die östliche Fluchtlinie des Hinterhauses verschoben, der Stadel verschmälert und damit die charakteristische homogene Form des Bregenzerwälderhauses wiedererlangt. Der gestrickte Kern, ohne Dach, wurde einfach auf die vorbereiteten neuen Fundamente gehoben! Das ergibt wesentlich mehr Platz für das Entree und zum Nachbarn hin. Es wird auch umorganisiert: Im Sockelbereich, wo früher Stall war, gibt es den Wirtschaftskeller mit Waschküche.

Der Schopf als Eingangzone mit Schiebetor ist neu. Die Treppe wird nur verschoben und als Holzbalkenstruktur ausformuliert. Alles Eigenleistung. Wie auch die Weißtannentäfelungen und Holzböden in den umgebauten großzügigeren Räumen. Im Westen streckt sich das Büro förmlich in den Wirtschaftstrakt, ebenso die Loggia mit unauffälligem Sichtschlitz, die als Frühstücksplatz genutzt wird. Der senkrechte Holzschirm zieht sich rund um das Hinterhaus über die Ostseite des Vorderhauses, die Übergangslinie zum Schindelkleid wird an der Giebelseite in Schopfbreite gezogen.

Bauherr
Fetz Waltraud

Standort
Egg

Fertigstellung
2012

Projektdaten
NGF 651,36 m², BGF 836 m²,
BRI 7.942 m³
Energie 38,07 kWh/m²a

Rechte
Foto Norman Radon
Text Architekten Hermann Kaufmann

Dokumente
Datenblatt | Pläne
Projektdetails