Kooperation: Theo Lang und Karl Schwärzler Projektleitung:DI Christoph Kalb Mitarbeit:DI (FH) Juliane Wiljotti Bauleitung:Bmst. Gerold Hämmerle Tragwerksplanung: Mader & Flatz Ziviltechniker GmbH, Bregenz HLS Planung: GMI Ingenieure, Dornbirn Elektroplanung: Andreas Hecht Elektroplanung, Rankweil Bauphysik: DI Dr. Lothar Künz ZT GmbH, Hard Akustik: Ing. Karl Brüstle, Dornbirn
Unterschiedliche Bauten geben dem Straßendorf eine
funktionale, räumliche Mitte, umfassen einen vielfältig
nutzbaren Platzraum.
Das neue Zentrum bedeutete für die kleine Gemeinde ein
„Jahrhundertprojekt“. Der 1999 durchgeführte Architektur
wettbewerb erfasste das später ausgeführte Programm –
Rathaus, Bräukeller, Mehrzwecksaal –, betraf aber etwas
andere Grundverhältnisse. Das prä mierte Projekt von
Theo Lang/Karl Schwärzler fand in der Gemeinde keinen
Zuspruch; in einem Bürgerbetei ligungsverfahren wur den
Alternativen diskutiert. Inzwischen konnten ergänzende
Grundstücke zugekauft werden, was den planerischen
Spiel raum erweiterte. Lang/Schwärzler bildeten mit
Hermann Kaufmann, der ebenfalls am Wettbewerb teilgenom
men hatte, eine Ar beits gemeinschaft. Die Planung
wurde neu angesetzt. Einige Themen aus dem Wettbewerb
blieben erhalten: die Position des Rathauses als Angelpunkt
„auf dem Platz“ und „an der Straße“; die Freilegung
und Neu nutzung des Kernbaus des alten Bräuhauses und
dessen Koppelung mit einem neuen Trakt für Foyer und
Mehrzwecksaal. Hinzu kamen ein weiterer Trakt für Büros
und Bäckerei an der Nordseite der neu trassierten Bildsteinstraße,
die Einbettung der Tiefgarage mit Aufgängen
zu allen Neubauten sowie das Konzept für einen später zu
errichtenden großen Dorfsaal auf der Ostseite. Der öffentliche
Platz reicht bis zum Fuß des Hanges im Hintergrund,
ist zur Straße mit dem Kubus des Gemeindehauses ab geschirmt.
Text: Otto Kapfinger "Hermann Kaufmann Wood Works" (Otto Kapfinger)