Gestion de projet:DI (FH) Sandra Endres Collaboration:DI Roland Wehinger, ADE Guillaume E. Weiss Direction des travaux: Morscher Bau- & Projektmanagement GmbH, Mellau Planification de structure: merz kley partner GmbH, Dornbirn Planification Chauffage Ventilation Sanitaire: E-Plus Planungsteam, Egg Planification électrique: Elplan Elmar Lingg, Schoppernau Physique architecturale: WSS Wärme- und Schallschutztechnik Schwarz, Frastanz Geotechnique: 3P Geotechnik ZT GmbH, Bregenz
» Inmitten des Ortszentrums von Egg im Bregenzerwald entsteht in ca. eineinhalb-jähriger Bauzeit die neue Zentrale der Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald.
Ziele des Neubaues sind unter anderem, ein schlichtes aber funktionelles Gebäude mit starkem Bezug zur Region Bregenzerwald zu errichten.
Geplant wurde ein 4-geschossiges Bankgebäude in kompletter Holzbauweise mit einer Gesamtnutzfläche von über 1.400 m2.
Die einzelnen Geschosse wurden den jeweiligen Geschäftsabläufen zugeordnet: Das Erdgeschoss bedient das Segment der Privatkundenbetreuung in einer großzügig bemessenen Kundenhalle. Das 1. Obergeschoss beherbergt die Firmenkundenbetreuung und den Vorstand, während im 2. Obergeschoss die Verwaltung Platz findet. Das 3. Obergeschoss wurde als Sozial-Bereich für die Mitarbeiter bzw. für Schulungen vorgesehen, eine großzügige Dachterrasse bietet einen weitläufigen Rundumblick auf Egg.
Die Obergeschosse sind über großzügige Lufträume verbunden, die das Licht aus dem Dachgeschoss in die Gebäudemitte lenken.
Die Fassade ist größtenteils in unbehandelter Lärchen-Schindelung ausgeführt. Die insgesamt über 40 cm dicken Holzaußenwände sind mit Zellulose isoliert, im Innenbereich wurde entweder Hanf oder wo es brandschutztechnisch notwendig war Mineralwolle verwendet.
Im Sinne der Nachhaltigkeit bilden auch bei der Innenraumgestaltung heimische Hölzer den Schwerpunkt: Unbehandelte heimische Weißtanne für Wände, Einbauten, Türen, als Ergänzung dazu akzentuiert eingesetzte Eichen-Möbel. «
» Ein weiterer Schwerpunkt war, ein nachhaltiges und energetisch hochwertiges Gebäude mit Vorbildcharakter zu errichten. Durch die Verwendung einer Photovoltaik-Anlage sowie den Anschluss an das Nahwärmenetz wird ein primärenergetisch ausgeglichener Energiebedarf erzielt, sodass das Gebäude über das Jahr gesehen emissionsfrei ist.
Ein insgesamt sehr ausgeklügeltes Energiekonzept reduziert den Energieaufwand auf ein Minimum, sodass nahezu Passivhaus-Standard erreicht wird.
Die Wertschöpfung für die Region Bregenzerwald ergibt sich aus der Tatsache, dass ca. 85% der Ausführungsarbeiten an Bregenzerwälder Handwerker bzw. hauseigene Kunden vergeben wurden. «