Coopération: Lichtblau Architekten Gestion de projet:Dipl.Arch. (FH) Claudia Greussing, DI Nicole Jendges - Lichtblau Architekten Collaboration: Martin Förtsch, Alexander Reichmann, Judith Vogel, DI (FH) Juliane Wiljotti, Ing. Benjamin Baumgartl, Martin Rümmele, DI (FH) Sandra Endres, DI Eugen Keler Budget des coûts:DI Roland Wehinger, Bmst. Gerold Hämmerle, Marco Ebner Direction des travaux: Christian Sandweger Planification de structure construction en bois: merz kley partner ZT GmbH, Dornbirn Planification Chauffage Ventilation Sanitaire: EST Ingenieurbüro GmbH, Miesbach Planification électrique: PBM Planungsbüro für Elektrotechnik, Neubeuern Physique architecturale / Acoustique: Ingenieure Süd GmbH, München Planification pare-feu: Bauart Konstruktions GmbH & Co KG, Lauterbach Planification d'espace vert: Landschaftsarchitekt BDLA, München
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» Das Büro- und Wohngebäude Badgasteiner Straße 4, 6, 6a – 1. Bauabschnitt Bei diesem Bau wurde erstmals in München
ein viergeschossiges Wohn- bzw. Bürogebäude mit sichtbaren Holzdecken ausgeführt. Im Erdgeschoss sowie im östlichen
Teil des 1. Obergeschosses befindet sich die Hausverwaltung der GWG München Sendling-Westpark-Hadern. Alle weiteren
Flächen sind frei finanzierten Mietwohnungen vorbehalten. Auf Grund der gemischten Nutzung in einem Gebäude
waren sowohl konstruktiv als auch bauphysikalisch sehr komplexe Herausforderungen zu meistern. Darüber hinaus ist
das Gebäude nach den neuesten Erkenntnissen des modernen Holzbaus konstruiert:
Auf den tragenden vorgefertigten Rahmenholzwänden und Einzelstützen lagern Stahlträger, auf denen wiederum Brettsperrholzelemente
verlegt wurden. Deren Unterseite bleibt sichtbar und verleiht den Wohnungen einen besonderen Charakter.
Das Konstruktionsmaterial des Hauses zeigt sich offen. Die Außenhülle wurde im Werk vorgefertigt, ihre Wärmedämmung
entspricht den Passivhausanforderungen. Die Verschalung der Fassaden erfolgte mit sägerau belassenen, senkrechten, grau
lasierten Fichtenbrettern. Auf Grund langjähriger Erfahrung mit dieser Art von Außenverkleidung kann von einer langen
Haltbarkeit und niedrigen Erhaltungskosten ausgegangen werden. Auch hier soll die Fassade den Holzbau erlebbar machen, die
farbige Behandlung ist der Integration in den Kontext geschuldet und ein behutsamer, gesteuerter Vorgriff auf den charakteristischen
Alterungsprozess des Holzes. «